Der Ölmarkt war am Freitag zunächst leicht bullish, da der Schiffsverkehr durch die Strasse von Hormus trotz der angespannten Lage im Nahen Osten zunahm. Im Tagesverlauf stiegen die Ölpreise weiter, nachdem Russland seine Exportverbote für Benzin und Diesel verlängerte und der Iran erneut Tanker in der Strasse von Hormus angriff. Zum Wochenbeginn wurde die Stimmung jedoch bearish, weil US-Präsident Donald Trump neue Gespräche mit dem Iran ankündigte und einen geplanten Militärschlag absagte. Auch aus dem Iran kamen vorsichtig positive Signale für Verhandlungen, was die Hoffnung auf eine diplomatische Lösung stärkte und die Ölpreise deutlich sinken liess. Gleichzeitig beschloss die OPEC+ eine weitere leichte Erhöhung ihrer Förderquoten, die derzeit zwar kaum Auswirkungen auf die tatsächliche Produktion hat, langfristig aber mehr Förderkapazitäten ermöglicht. Zusätzliche Entspannung auf der Angebotsseite brachte die Wiederaufnahme der Ölexporte über die kasachische CPC-Pipeline. Trotz der aktuellen Preisrückgänge bleiben die geopolitischen Risiken hoch, da die Sicherheit der Schifffahrt durch die Strasse von Hormus weiterhin nicht gewährleistet ist und frühere Verhandlungen keine dauerhafte Lösung gebracht haben. Insgesamt hat sich die Marktstimmung von einer zunächst bullishen zu einer bearishen Einschätzung gedreht, da die Hoffnung auf diplomatische Fortschritte derzeit die Sorgen über mögliche Lieferausfälle überwiegt.
Wer den Heizöltank noch nicht gefüllt hat, könnte diese Woche auch preislich profitieren. Gleichzeitig sorgt eine rechtzeitige Befüllung für eine gute Vorbereitung auf den Winter und mehr Versorgungssicherheit.
Börsendaten 03.08.2026 um 08:51
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