US-Dollar so tief wie zuletzt 2011

Der US-Dollar hat gegenüber dem Schweizer Franken weiter deutlich an Wert verloren und notiert aktuell auf dem tiefsten Niveau seit dem Sommer 2011. Mit Kursen im Bereich von rund 0.76–0.77 USD/CHF profitiert die Schweiz derzeit von einem aussergewöhnlich starken Franken. Diese Entwicklung wirkt sich direkt positiv auf die Importpreise für Energieprodukte aus, da Rohöl und Mineralölprodukte international in US-Dollar gehandelt werden. Der starke Franken reduziert die effektiven Einkaufskosten und wirkt preisdämpfend auf Heizöl und Treibstoffe.

 

Ursächlich für die aktuelle Dollar-Schwäche sind unter anderem politische Unsicherheiten in den USA, eine insgesamt schwächere Entwicklung des US-Dollars an den globalen Devisenmärkten sowie eine verstärkte Nachfrage nach sicheren Währungen wie dem Schweizer Franken.

 

Die geopolitische Lage ist mit USA, Grönland, Venezuela, Russland, Ukraine und Iran hoch explosiv und kann jederzeit zu neuen Preissteigerungen führen. Etwa durch Eskalationen, Förderkürzungen oder durch Produktionsausfälle. Die aktuelle Marktsituation bietet daher eine gute Gelegenheit, den Heizöltank rechtzeitig aufzufüllen und sich gegen mögliche Preissteigerungen in den kommenden Monaten abzusichern. Auch die Terminpreise für Lieferungen im Sommer oder Frühherbst sind äusserst attraktiv. Vorausschauend einzukaufen lohnt sich. 

 

Börsendaten 30.01.2026 um 08:55 Uhr


ICE-Gasoil FEB: 706.50$
ICE-Brent MAR: 69.70$
NY-Rohöl WTI MAR: 64.21$
US-Dollar/CHF: 0.7678
Rheinfracht nach Basel: 45.50