Der Rhein trocknet aus – weitere Preisaufschläge bereits in Sicht

Der Ölmarkt bleibt weiterhin stark von den geopolitischen Spannungen im Nahen Osten geprägt. Nach den deutlichen Preisanstiegen der vergangenen Tage steuern die Ölpreise auf ein Wochenplus von über 13 % zu.

Die anhaltenden Angriffe im Roten Meer sowie die zunehmenden Spannungen zwischen den USA und dem Iran sorgen für grosse Unsicherheit an den Märkten. Gleichzeitig ist der Schiffsverkehr durch die Strasse von Hormus stark eingeschränkt, was die weltweite Ölversorgung zusätzlich belastet. Auch Produktionsausfälle in Kasachstan wirken derzeit preistreibend.

Marktbeobachter rechnen damit, dass die Ölpreise kurzfristig weiter steigen könnten, sofern sich die geopolitische Lage nicht entspannt.

Zusätzlich rückt nun auch die Logistik in Europa in den Fokus: Der Wasserpegel des Rheins sinkt kontinuierlich und die angekündigte Hitzewelle steht erst noch bevor. Die Rheinfrachtpreise liegen bereits bei CHF 225.– pro Tonne. Aufgrund der tiefen Pegelstände wird in den kommenden Tagen auch hier mit weiteren Preisaufschlägen gerechnet.

Fazit: Die aktuelle Entwicklung an den internationalen Ölmärkten sowie die steigenden Transportkosten auf dem Rhein sprechen weiterhin für höhere Inlandpreise. 

Börsendaten 24.07.2026 um 07:58
ICE-Gasoil Aug: 1274.25$
ICE-Brent Sep: 100.26$
NY-Rohöl WTI SEP: 91.49$
US-Dollar/CHF: 0.8147
Rheinfracht nach Basel: 225.00